Das Team erfüllte die Vorgabe, keinen Deponiemüll mehr zu erzeugen, im letzten Monat des dreijährigen Projekts. „Die letzten ca. 900 Tonnen aus aller Welt waren die schwierigsten“, sagt Walter. „Aber heute wird enorm viel Material wiederverwendet oder recycelt, das früher auf Deponien landete.“
Die Liste der nützlichen Nebenprodukte, die Walters Team aus den Prozessen von Building Innovations ableiten konnte, ist beeindruckend. Zum Beispiel haben sich Corian®-Reste als sehr vielseitig erwiesen. „Wir schneiden jedes Blatt zu, das wir herstellen. Daher fiel bei diesem Prozess natürlich viel Abfall an“, erklärt Walter weiter. „Es gibt auch Übergangsmaterial, das anfällt, wenn wir von einer Materialfarbe auf eine andere umstellen. Anstatt dieses Material zur Deponie zu transportieren, mahlen wir jetzt viele der Ausschussplatten und verwenden sie in unserem Primärprodukt. Die Abfälle können wir auch zerkleinern und als Drainagesteine verwenden.“
Und es gibt noch viele weitere Beispiele. Schleifabfälle aus den Herstellungsprozessen für Corian® und Zodiaq® werden als Ersatzfüllstoff für Beton verwendet. Verpackungen und Abdeckungen aus Tyvek® werden zu Material erster Güte recycelt. Lieferpaletten werden repariert, wiederverwendet oder zu Einstreu für Haustiere gemahlen. Die Beschichtung von Tragegurten wird eingeschmolzen und zur Herstellung von Kleber eingesetzt. Sogar der Abfall aus der Cafeteria an Building Innovations-Standorten wird kompostiert oder in Energie umgewandelt.
Dieses Projekt war aber nicht nur bezogen auf Umweltaspekte, sondern auch finanziell erfolgreich. Das Team konnte seine Mission erstaunlicherweise ohne Kapitalaufwand erfüllen. Und in nur einem Jahr verdiente Building Innovations weltweit 2,2 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Nebenprodukten. Dazu kamen Kosteneinsparungen in Höhe von 400.000 Dollar.
DuPont Building Innovations erhielt den ersten vergebenen Supplier Sustainability Award von der U.S. Restaurant Development-Gruppe bei McDonald’s® für seine Erfolge beim Eliminieren von Deponiemüll. Und das Building Innovations-Marketingteam findet weiter neue Möglichkeiten, um den Umsatz zu steigern, indem das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit für umweltbewusste Kunden in den Vordergrund gestellt wird.
Nachdem das Projektteam das Ziel erreicht hat, die Menge des Deponiemülls auf null zu reduzieren, setzt es Minitab weiter für die Datenanalyse ein. „Minitab ist wichtig für unser Auditverfahren“, so Walter. „Wir überprüfen jede Woche unsere Zahlen, um sicherzustellen, dass das richtige Material in den richtigen Behältern landet, und wir verwenden die Minitab-Kontrollkarten, Histogramme und andere Tools, um die gesammelten Daten auszuwerten. Minitab ist sehr leistungsfähig und einfach zu bedienen, und bei Fragen zu den Besonderheiten einer bestimmten Analyse oder Methode, ist die Klarheit, die Minitab uns bietet, wirklich sehr hilfreich.“
Allerdings, so Walter, kann ein Zeichen für den Erfolg des Teams leicht auch ohne die Minitab Statistical Software erkannt werden: „Jetzt kommen keine Müllwagen mehr zu unseren Anlagen, um Deponieabfälle abzuholen“, fügt er zum Schluss hinzu.