Durch die Bewertung der Wichtigkeit von Variablen im SPM konnte Russell über 1.000 Prädiktoren rasch auf 8 reduzieren. Diese 8 Prädiktoren waren für fast die Hälfte der Streuung in den Teststichproben verantwortlich.
Mit der Funktion zum Shaving von oben im SPM konnte Russell schnell erkennen, dass eine Variable deutlich stärkere Auswirkungen auf den R-Quadrat-Wert als alle anderen hatte. Es stellte sich heraus, dass diese Variable mit der Zuführung in das Kristallisationssystem zusammenhing. Die Auswirkungen auf das Endprodukt wurden jedoch erst klar, als Russell ein Modell im SPM erstellte.
Mit den Diagrammen für die partielle Abhängigkeit im SPM konnte Russell sehen, weshalb diese Variable in Bezug auf die Unzuverlässigkeit der Korngröße so wichtig war. Die Diagramme für die partielle Abhängigkeit im SPM zeigten, wie sich diese Variable beim Betrieb an verschiedenen Position auf der Verteilungskurve verhalten würde.
„Der Betrieb läuft auf dem steilen Abschnitt der Verteilungskurve“, erklärt Russell. „An guten Tagen ist der Variationskoeffizient niedrig, an schlechten allerdings hoch. Ohne den SPM hätte ich das nie erfahren.“
Russell hatte sein Ziel erreicht und konnte jetzt neue Möglichkeiten entwickeln, um die Streuung bei der Endgröße der Dextrosekristalle zu reduzieren. So konnte er die Nahrungsmittelproduzenten besser dabei unterstützen, die Produkte für ihre Kunden mit diesen Zutaten zu optimieren.
* Diese Fallstudie wurde unter Verwendung des Companion by Minitab vor der Einführung von Minitab Engage im Jahr 2021 verfasst.